Version 3.1 enthält umfangreiche Erweiterungen und Optimierungen gegenüber Version 3.0. Sie basiert auf Debian 7, dem Linux-Kernel 3.12.17 und Asterisk in Version 1.8.26.1.
Unter anderem wurden folgende neue Leistungsmerkmale in dieser Version umgesetzt:

Anwender-Konfiguration

Beim anlegen einer Nebenstelle kann zwischen „Telefon“, „Fax“ und „Türsprechstelle“ unterschieden werden. Bei Türsprechstelle, kann die URL einer Kamera sowie ein DTMF-Code für die Türöffnung angegeben werden. Je nach Telefon kann dann das Kamerabild der Türsprechstelle am Telefon angezeigt werden.

Telefonbuch

Der Administrator kann Anwendern das Recht geben, das zentrale Telefonbuch zu administrieren. Ein Anwender mit diesem Recht, kann in seiner Web-Oberfläche sowohl das persönliche als auch das zentrale Telefonbuch pflegen (Hinzufügen, Löschen, Importieren, Exportieren).
Einträge aus den Ruflisten können per Mausklick in das Telefonbuch übernommen werden.

E-Mail zu Fax Lösung

Mit dieser Funktion ist es möglich, Dokumenten von einem Scanner oder Multifunktionsgerät als PDF-Anhang einer E-Mail an die Telefonanlage zu senden. Die Telefonanlage sendet das PDF-Dokument als Fax aus. Diese Funktion kann auch genutzt werden, um eine Text- oder HTML E-Mail als Fax zu verschicken.

Neue Telefonmodelle

Beim Provisionieren werden die neuen Tiptel-Telefone t3110, t3120 und t3130 unterstützt. Neu ist auch die Unterstützung für die DECT Multizellen-Lösung N720 von Gigaset. Von Yealink können die Telefone T32G und T38G provisioniert werden.

Klingelton

Für jedes Telefon kann der Klingelton festgelegt werden. Dieser wird anstelle des Standard-Klingeltons genutzt, solange die Telefonanlage nicht über die Funktion „Unterscheidbare Klingeltöne“ einen für den aktuellen Anruf vorgesehenen Klingelton vorgibt.

Telefonkonfiguration

Der Administrator kann den Anwender erlauben, die Telefonkonfiguration selbst über die Web-Oberfläche der IPTAM PBX vorzunehmen.

Snom Telefone

Die Funktion der LED an der Gehäuseecke rechts oben bei Snom 7xx und Snom 8xx Telefonen kann verpasste Anrufe signalisieren.

Die Tastenfunktion „DTMF“ und „DNDintern“ sind neu aufgenommen. Mit DTMF kann eine Tastenfolge auf eine Taste gelegt werden, die bei aktiver Verbindung als Tonfolge übertragen wird. Dies ist z.B. für die Türöffnung sinnvoll. Mit DNDintern ist die DND-Funktion des Telefons auch bei diesen Telefonen verfügbar.

Rufumleitungen

Es gibt die neue Option „Zurückleiten bei externen Umleitungen“. Damit kann ein Anruf, der an ein externes Ziel weitergeleitet wurde,zur eigenen Voicemail oder zu einer anderen Nebenstelle an der IPTAM PBX weitergeleitet werden, wenn das externe Ziel besetzt ist, oder der Anruf dort nicht angenommen wird.

Gruppenumleitung

Anrufe an die Zentrale, eine Klingelgruppe oder Warteschlange können nun mit einem Knopfdruck am Telefon umgeleitet werden.

Dynamische Teilnehmer einer Klingelgruppe

Ähnlich wie bei Warteschlangen besteht die Möglichkeit, Teilnehmer in einer Klingelgruppe dynamisch hinzuzufügen.

Ruflisten

Bei verpassten Anrufen an eine Klingelgruppe besteht beim Löschen eines Eintrags die Möglichkeit, den Eintrag bei allen Anwendern der Klingelgruppe zu löschen.
Bei angenommenen Gesprächen und gewählten Rufnummern wird in den Ruflisten auch die Dauer aufgelistet. Diese wird in der Web-Oberfläche sowie bei Gigaset-Telefonen auch am Endgerät angezeigt.

Zentraler Anrufbeantworter

Es kann ein zentraler Anrufbeantworter aktiviert werden. Wenn dieser aktiviert ist, kann bei jedem Anwender gewählt werden, ob der persönliche oder der zentrale Anrufbeantworter genutzt werden soll. Die Telefone zeigen jeweils den Status der aktiven Voicemail, d.h. bei Anwendern, die den zentralen Anrufbeantworter nutzen leuchtet die LED, wenn auf diesem eine Nachricht hinterlassen wurde.

Direkte Rufannahme bei Wahl über PC

Wenn ein Anruf über die Web-GUI oder über eine TAPI-Anwendung ausgelöst wird, klingelte in der Vergangenheit zunächst das eigene Telefon, bevor der Anruf aufgebaut wird. In der neuen Version nimmt das eigene Telefon den Anruf direkt an, so dass man nicht zunächst den Hörer abheben muss.

Voicemail

Aus der Auflistung der Voicemail im persönlichen Web-Portal der Anwender kann auch ein Rückruf initiiert werden. Wie bei der Wahl aus den Ruflisten heraus, wird der Anruf ohne vorheriges Abheben des Hörers aufgebaut.

Neue Beronet-Hardware

Die "Small Business Line" sowie die GSM- und 8FXS-Module der Beronet Media Gateway werden in Version 3.1 unterstützt.
Bei den GSM Modulen kann bei ankommenden Anrufen kann je SIM-Karte festgelegt werden, zu welcher Nebenstelle der Anruf gelangen soll. Außerdem gibt es einen adaptiven Rückruf als Option. In diesem Fall gelangen Anrufer zu dem Teilnehmer, der den Anrufer zuletzt angerufen hat. An eine SIM-Karte gerichtete SMS können an eine E-Mail Adresse geleitet werden.

Neue Funktionen bei Beronet-Hardware

Bei analogen Nebenstellen (FXS) kann jetzt optional eine CLIP-Einstellung vorgenommen werden. So können abgehende Anrufe eine abweichende Rufnummer übermitteln.

Verbindungsdaten

Die Verbindungsdaten der Telefonanlage können regelmäßig exportiert werden. Die Daten können entweder als CSV-Datei auf ein Windows-Share gespeichert werden oder sie können als Anhang an einer E-Mail verschickt werden.

Optimierung beim Hardware-Tausch

Beim Austausch einer ISDN-Karte bleibt die Konfiguration der ISDN-Anschlüsse erhalten, wenn die Karte die gleichen Ports zur Verfügung stellt.
Bei einem externen Berofix-Gateway besteht die Möglichkeit, einen Austausch einzuleiten und die vorhandene Konfiguration beizubehalten.